Am Rande der Müh
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In den Schnellen und Wirbeln des Flusses, auf der von einer Brise gleichmäßig gezupften oder von einem Sturm unwirsch verspuckten, schäumenden Wasseroberfläche lockt Luzi, das Vexierspiel. Versuche ich, es an die Wand zu malen oder auf Papier zu bringen, erlischt es. Wo aber ein hinter die Zeit zurücksinkender Blick den Körper links liegen lässt und die Gedanken sich aufpeitschen und aufeinanderprallen, bekomme ich einen Schimmer von ihm, dem Ebenbild meines Denkens, meines von Taten und Pflichten zersprengten Wünschens. Luzi stachelt mich an, das Glitzern zu fangen, das Umspringen zu verhindern, das Licht in ein handfestes Funkeln zu sperren, auf einen Körper zu stoßen: fest aber formbar, edel aber ledig. Eine Fassung ließe sich gießen, eine Vitrine sich finden, der Gedanke sich ausstellen
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Es handelt sich um einen Ausschnitt aus dem Buch «Am Rande der Müh», das im Frühjahr 2026 in der Edition Thanhäuser erscheint.
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